Großer Frühjahrsputz


Pünktlich zum Frühlingsbeginn wurden am Donnerstagabend viele Fahrräder einer Inspektion unterzogen, um in die neue Saison durchzustarten. Zum ersten Mal dieses Jahres waren so viele von Euch da, dass wir auch außerhalb unser Räumlichkeiten schraubten. Dank bestem Wetter, kein Problem! Unser Stamm-Team war beinahe komplett versammelt. Max, Mario, Martin und Roland halfen Reifen zu flicken, Schaltungen einzustellen und bei der Ersetzung von gebrochenen Speichen. Bis spät in die Nacht wurde dann noch aufgeräumt und ausgemistet, denn Ordnung muss sein!
Wir freuen uns euch auch in der nächsten Woche begrüßen zu dürfen und euch bei euren Rad-Projekte zu helfen.

 

Eine sehr nützliche Spende


Die Firma SPAX hat uns großzügigerweise einen Montagekoffer voller Spax-Schrauben gespendet. Damit konnten wir in letzter Zeit viele nützliche kleine Projekte verwirklichen…

  • zahlreiche Regale
  • einen Erste-Hilfe-Kasten
  • eine Garderobe
  • einen Handtuchhalter
  • eine Beamerhalterung
  • Pumpen – Standfüße
  • drei Werkzeugwände
  • ein Speichenregal

Vielen Dank liebes SPAX-Team für eure Spende…ihr habt uns viele Möglichkeiten eröffnet!

Visual LSD


visual lsd (6)

Dieses Arrangement nennen wir Visual LSD. Wir haben es nicht entwickelt, sondern nur nachgebaut. Man setzt sich mit GESCHLOSSENEN Augen vor den Schlitz, während von hinten der Baustrahler auf bzw. durch das Laufrad scheint. Die abgeklebten Speichensegmente sorgen für einen stroboskopischen Effekt. Abhängig von der Geschwindigkeit, mit der das Laufrad angetrieben wird, erscheinen dem Betrachter nun drehende Kreise, meistens rot und blau, in verschiedenen Größen. Durch Drehzahlveränderungen entstehen interessante Muster.

Das Video zeigt nur den stroboskopischen Effekt, nicht die daraus entstehenden Projektionen.

Rasenmäherfahrrad 3. und letzter Teil


Das Spindelmäher-Fahrrad ist fertig. Der erste Einsatz beim Frühlingsfest im Interkulturellen Garten Augsburg war ein großer Spaß.

Die Konstruktion ist leicht erklärt. An das vorderste Rohr des Handmähers haben wir umgedrehte Gabelenden geschweißt. Alle anderen Verbindungen sind geschraubt. Das gelochte Vierkantrohr hatte wir zum Glück im Teilelager. Der Mäher kann also wieder zurückgerüstet werden, wenn er sich nicht bewährt. Wir haben das Fahrrad zunächst lenkbar gebaut. Allerdings ist es dann nur mit viel Kraftaufwand steuerbar und kippt recht schnell. Deshalb haben wir die Lenkung fixiert. Jetzt kann Jedermann/-frau/Kind damit den Rasen mähen. Zuletzt haben wir ein Schild gegen Grasflug angebracht, weil man sonst nur mit geschlossenem Mund mähen könnte.

Wir haben den Bau dokumentiert: Teil 1, Teil 2

Den Transport zum Bestimmungsort haben wir per Fahrradanhänger erledigt.

Das Rasenmäherfahrrad war ein Kindermagnet. Die Erwachsenen schauten sich interessiert die Technik an und machten Probefahrten. Ein schön langes Stück Wiese war ungemäht, so dass ein echter Test stattfinden konnte. Durch das Fahrergewicht bekommt das Fahrrad einen recht großen Widerstand auf dem unebenen Boden, so dass viel Kraft nötig ist, um es voranzutreiben. Bei normalem Gras geht das, im lange nicht gemähten Gras bleibt man nach kurzer Zeit stecken und muss neu ansetzen. Eine andere Übersetzung wäre hilfreich.

Das Fahrrad ist ein Hingucker, Spielplatz für Kinder, Inspirationsquelle, Kunstobjekt, Kommunikationsförderer und deshalb ein lohnenswerter Eigenbau. Für die regelmäßige Rasenpflege sollten zusätzlich andere Mäher zur Verfügung stehen.

Das Rasenmäherfahrrad Teil 1


Wir bauen ein Rasenmäherfahrrad für den interkulturellen Garten Augsburg. Es soll zum Frühlingsfest am 4.5. fertig werden.
Bei unserer Öffnung am Freitag bekamen wir dieses schöne grüne Fahrrad gespendet. Es ist eine wundervolle Basis für den Rasenmäher.

Der Handmäher ist ein echtes Qualitätsstück. Made in England, Suffolk. Massiv, durchdacht, komplett zerlegbar, ohne dass ein Plastikstück abbrechen kann. Plastik ist nämlich keines dran. Im Inneren stecken Fahrradkugellager (22 ball super clipper bearing)! Als wir den Mäher bekamen, drehte er sich nur schwer. Wir haben fehlende Schmierung und Dreck vermutet. Deshalb haben wir ihn geöffnet, gereinigt, geschmiert, wieder montiert und eingestellt.

Wir haben außerdem die Messerwelle lackiert. Den Farbton hatten wir durch Zufall in unserer Lackdosenkiste. Danach haben wir die Messer geschliffen. Die waren noch nie vorher bearbeitet worden und komplett stumpf. Jetzt sind sie schärfer, aber nicht Rasierklinge. Obwohl das auch möglich wäre.

Nachts sind wir zum ersten Test in die nächste Grünanlage. Da flogen die Gras-Fetzen! Man sollte immer mit geschlossenem Mund mähen, weil die Grashalme so hoch fliegen. Für das Fahrrad lassen wir uns ein Schutzblech einfallen.

Das Ding dreht sich jetzt mühelos:

Frankenstein in Aktion


Wir haben unseren größten Fahrradanhänger an unser längstes Lastenrad gehängt. 6,40 Meter Gesamtlänge. Das Gespann fährt sich so locker wie ein Citycruiser.

Wir haben damit vorgestern ca. 80 Kilo Metallrohre und Vierkantstäbe geholt, die bis zu 3 Meter lang waren. Für die nächsten Eigenbauten, die schon in Planung sind. Hier kommen ein paar bewegte Bilder vom Test des Gespanns:

„Es“ lebt


Das neue Lastenrad lebt. Am Freitag um 01:30 haben wir die erste Fahrt gewagt. Mit uns selbst als Ladung. Es läuft stabil.

Wir haben „es“ in rotem Rostschutzlack gestrichen, wie er auch bei Hochseeschiffen und Containerfrachtern verwendet wird. Unsere Ladefläche ist 1,50 Meter lang. Sie ist mit alten Fahrradschläuchen bespannt.

Die „Lenkstange“ besteht aus 3,5 geraden und einem gebogenen Fahrradlenker, zusammengebrutzelt. Die Verbindung der Stange mit der Gabel besteht aus einer Hülse, die sonst für die Befestigung der Federdämpfer an Billig-Moutainbikes eingesetzt wird.  Zusammen mit zwei Kunststoffscheiben ist das eine spielfreie aber ausreichend flexible Konstruktion.

 

Frankensteins Lastenrad


Am Montagabend haben wir die Kreatur weiter wachsen lassen. So sieht der Rahmen derzeit aus. Neu hinzugekommen sind die türkisfarbenen Abstützungen. diverse Schweißpunkte und der verlängerte Gabelschaft.

Rahmen

Das war die Ausgangsbasis: eine alte massive Hantelbank.

hantelbank

Das vordere Rahmenteil haben wir von einem Tiefeinsteigerfahrrad. Es ist bereits ab Werk stark dimensioniert und hat den richtigen Winkel und die Tiefe für die Ladeflächenbefestigung (Das Foto zeigt den übrig gebliebenen Teil).

Reste

Für die Lenkung haben wir zwei Gabelschäfte mit einem Wasserrohr verbunden, zu einem langen Gabelrohr. Die Gabelbeine werden abgetrennt, ein Ausleger für die „Lenkstange“ kommt später dazu.

gabelschaft

Hier kommen vier Bilder des Rahmens:

frankenstein

statik

schweißen

long john

Neuer Eigenbau gestartet: extra langes Lastenrad


Was macht man mit einer alten Hantelbank, einem rostigen Damenradrahmen und einem Tischbein aus Metall? Wir bauen daraus ein Lastenfahrrad.

Wir bringen die Hantelbank in die Werkstatt, mit einem anderen großen Lastenrad(-Anhänger):

hantelbank

Das ist die Basis aus dem Schwanenhalsrahmen und dem Tischbein, vor dem Schweißen:

basis

Der Bau der Ladefläche:

ladefläche

Das bisherige Zwischenergebnis, ein „Long John“ für drei Bäckerkisten in Reihe. Antrieb und Lenkung fehlen noch.

long johnny

Der Belastungstest:

Wir werden das Fahrrad „Frankenstein“ nennen.